Jetzt als E-Book: »Die geprügelte Generation«

»Die geprügelte Generation. Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen« ist jetzt auch als E-Book (EPUB und MOBI) bei einigen unseren Handelspartnern verfügbar.

Das E-Book basiert auf der 1. Aufl. 2012 der Print-Ausgabe, 284 Seiten in der Print-Ausgabe, mit der ISBN-epub: 978-3-608-10288-8, EUR 14,99 [D]

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten unter: www.klett-cotta.de
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Die geprügelte Generation - Ingrid Müller-Münch

Info: Die Rolle der Justiz

Die Justiz schlug kräftig mit

Die Justiz hat gewalttätigen Eltern oft den Rücken gestärkt, hat ihnen ausdrücklich erlaubt, ihre Kinder zu schlagen, hat prügelnden Vätern den Rohrstock quasi in die Hand gedrückt. Der Gesetzgebung ist es zu verdanken, dass sich Eltern – vor allem aber Väter – im Recht fühlten, wenn sie nach Kochlöffel oder Gürtel griffen und damit das Hinterteil ihrer Kinder versohlten. Ich habe eine kleine Auflistung darüber zusammengestellt, wie sehr die Justiz den Zeitgeist bediente, ihn unterstützte, aber auch hinter ihm herhinkte.

Im Bereich Hintergrundinformationen finden Sie einen Abriss über die Rolle der Justiz. Ausführlich nachzulesen ist der Text im Buch.

Ingrid Müller-München mit dem AWO-Journalistenpreis 2011 ausgezeichnet

© AWO Mittelrhein

Die Autorin Ingrid Müller-Münch wurde für ihren Bericht »Hartz IV – Der Beziehungskiller«, der am 28.6.2011 im Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht wurde, mit dem »AWO Mittelrhein – Journalistenpreis 2011« ausgezeichnet.

Die Pressemitteilung:
AWO Mittelrhein – Journalistenpreis 2011
Auszeichnung für Berichte über soziale Missstände

Köln, 24.11.2011. Für ihre hervorragenden Beiträge über soziale Notlagen und Missstände zeichnet die Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V. Fernseh-, Print- und Hörfunkjournalisten mit dem „AWO Mittelrhein – Journalistenpreis 2011“ aus. Die mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am 24. November in Köln verliehen.

Je 1.500 Euro Preisgeld erhalten das WDR-Reporterteam Ulf Eberle, Tanja Reinhard und Sophie Schulenburg für den Beitrag „Kinderarmut muss nicht sein“ (WDR Fernsehen), die Journalistin Ingrid Müller-Münch für ihren Artikel „Hartz IV – Der Beziehungskiller” (Kölner Stadt-Anzeiger) sowie Melahat Simsek für ihr Radiofeature “Das komplizierte Paket” (WDR 5). Für seinen Hörfunkbericht über die “Situation der Flüchtlinge in Köln” (Radio Köln) und als Anerkennung für seine weiteren eingereichten Beiträge erhält der Hörfunkreporter Frank Waltel 500 Euro.

Die Sonderpreise für  Schülerzeitungen gehen an die Autorenteams der Schülerzeitungen MiniMax des Max-Ernst-Gymnasiums in Brühl (400 Euro) und KogelStreetNews der Ganztagshauptschule Kogelhäuserstraße in Stolberg bei Aachen (400 Euro). 100 Euro erhält der Nachwuchsautor Özgün Kaya für seinen Artikel “Ich bin keine Ratte!” in der Schülerzeitung laut! des Johann-Gottfried-Herder-Gymnasiums in Köln. Alle prämierten Beiträge sind veröffentlicht auf der Internetseite
www.awo-mittelrhein-journalistenpreis.de
.

Ziel des Journalistenpreises ist die Sensibilisierung des öffentlichen Bewusstseins für Armut und soziale Ausgrenzung. Die eingereichten Beiträge sollen über soziale Notlagen und Missstände informieren, das Interesse an sozialen Themen und Sozialpolitik wecken, Hilfen und Alternativen aufzeigen und zur Auseinandersetzung mit Vorurteilen gegenüber Menschen in sozialen Schieflagen auffordern.

Schirmherr des Journalistenpreises ist Dr. Peter Struck, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung. Mitglieder der Jury sind Lutz Feierabend (Stellvertretender Chefredakteur, Kölner Stadt-Anzeiger), Jutta Geese (Redakteurin, Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten), Walter Ludwigs (Vorsitzender, Veranstaltergemeinschaft Radio Köln e. V.), Ulrike Schweitzer (Redaktionsleiterin „Menschen hautnah“, WDR Fernsehen), Rebecca Otten (Redakteurin, Radio Köln), Beate Ruland (Vorsitzende, AWO Mittelrhein) sowie Ellen Petry (Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, AWO Mittelrhein).

Die Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V. ist einer von vier Bezirksverbänden der AWO in Nordrhein-Westfalen und einer der größten in Deutschland. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Aachen bis Gummersbach und von Heinsberg bis Euskirchen. In den 616 Einrichtungen und Diensten des Bezirksverbandes und seiner acht Mitgliedsverbände sind rund 7.000 Menschen beschäftigt, überwiegend in Einrichtungen und Diensten der Alten-, Jugend- und Behindertenhilfe. Die AWO am Mittelrhein hat 205 Ortsvereine, 26.000 Mitglieder und rund 4.000 ehrenamtlich Tätige. Die Arbeiterwohlfahrt ist ein anerkannter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege.
www.awo-mittelrhein.de

Die Preisträger des AWO-Journalistenpreises 2011 / © AWO Mittelrhein

Die Preisträger des AWO-Journalistenpreises 2011 / © AWO Mittelrhein

»Die geprügelte Generation« von Ingrid Müller-Münch

Am 22. Februar 2012 erscheint »Die geprügelte Generation« von Ingrid Müller-Münch im Verlag Klett-Cotta!

Aktuell arbeiten wir an der Webseite zum Buch, um Ihnen Informationen rund um das Buch und zum Thema: Gewalt in Familien (vor allem in der Generation der 1950er und 1960er Jahre) bieten zu können.

Bitte haben Sie Verständnis, dass viele Texte und Funktionen auf der Webseite vorläufig noch nicht verfügbar sind.

Herzlichen Dank!