Neues Buchprojekt von Ingrid Müller-Münch: »Sprengsatz unterm Küchentisch«

Längst ist ein neues Beziehungszeitalter angebrochen: Bei jedem zehnten Paar in Deutschland ist es inzwischen die Frau, die die Familie ernährt. Ingrid Müller-Münch zeigt, wie heutige Paare mit dieser neuen Situation umgehen und kommt zu überraschenden Ergebnissen.

Das im September erscheinende Buch blickt ins Innere der Beziehungen: Die Autorin hat mit Männern und Frauen gesprochen, die sich mitten in dieser umwälzenden Neuorientierung befinden. Sie hat nachgefragt, was aus Männern wird, die keine Arbeit mehr haben, sich aber auch nicht als Hausmann verstehen. Mit Putzen, Bügeln und Staubsaugen tun sie sich schwer, solche Tätigkeiten kratzen an ihrem Selbstbild von Männlichkeit. In den Beziehungen stimmt meist vieles nicht mehr. Ein arbeitsloser Mann an der Seite einer erfolgreichen Frau – alte Positionen geraten ins Wanken, in die neuen Rollen muss sich erst eingefunden werden. Ein gesellschaftliches Umdenken ist dringend notwendig.
Mehr zum Buch finden Sie unter dem Link. Bitte beachten Sie, dass das verlinkte PDF aus einer Buchhandelsinformation stammt und sich einzelne Informationen bis zum Erscheinen des Buches noch ändern können.

Neue »Hilfe«-Seite

Seit der Veröffentlichung des Buches und der Webseite erreichen uns Anfragen und Hinweise zu Hilfsangeboten von und für Betroffene. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen auf der neuen Seite unter der Rubrik »Hilfe« einige Hinweise zu Beratungstellen,  Selbsthilfegruppen, Literatur zum Thema und weitere Hinweise geben.

>> Hier geht es zur »Hilfe«-Seite

Wenn Sie weitere Hinweise oder Adressen haben, die hier veröffentlicht werden könnten, schreiben Sie uns eine Mail an: online@klett-cotta.de

Ingrid Müller-Münch im West ART-Talk: Die Last der frühen Jahre

29.04.2012 | West ART-Talk | WDR / Fernsehen
Ingrid Müller-Münch war am Sonntag, 29.04.2012 ab 11 Uhr zu Gast in der Fernsehsendung »West ART-Talk« des WDR. Die Sendung wird von Holger Noltze moderiert und thematisiert die Folgen einer schweren Kindheit.


>> Zur Sendung West ART-Talk des WDR

>> Im Gästebuch vom WestArt Talk finden Sie Beiträge und Kommentare zum Thema und zur Sendung.

Kommentar zum Thema

Auszug aus dem Newsletter vom »Auditorium Netzwerk -
VERLAG, MEDIATHEK und ARCHIV für  audio-visuelle Medien«.
Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Bernd Ulrich.
Weitere Informationen unter: www.auditorium-netzwerk.de

Aus aktuellem Anlass: Die geprügelte Generation

…mit seinen muskulösen Maurerhänden packte er hart und grob den Hals des 12-jährigen Jungen und zog ihn ins Bad, Richtung Kloschüssel. “Ich mach dich fertig”, schrie der Vater “und jetzt tauche ich dich ins Klo, da wo du hingehörst.”

Das Kind hatte außer schreien dem Erwachsen nichts entgegenzusetzen und musste sich ohnmächtig und voller Scham der Gewalt des Vaters ergeben, der den Jungen auf die Knie und über den Kloschüsselrand drückte, ihn mit dem Kopf in die Schüssel zwang und die Spülung betätigte.

Forsa-Studie: »Gewalt in der Erziehung«

Ein Klaps auf den Po oder gar eine Ohrfeige – wie halten es Eltern heute mit körperlichen Strafen? Die Zeitschrift »Eltern« wollte es genau wissen und hat mit dem Forsa-Institut über 1.000 Eltern in Deutschland befragt. Die teils ernüchternden, teils ermutigenden Ergebnisse finden Sie auf der Webseite >> www.eltern.de

>> Die Forsa-Studie »Gewalt in der Erziehung« können Sie hier als PDF downloaden
.

Berichte über die Studie finden Sie u.a. auch in folgenden Medien:

 

Programm-Tipp: WDR / West ART

Das Kulturmagazin WestArt hat am 28.02. 2012 (22.30 – 23.10 Uhr) auf WDR3 / Fernsehen einen Beitrag über das Buch »Die geprügelte Generation« mit einem anschließendem Hintergrundgespräch mit Ingrid Müller-Münch gesendet. Die Sendung wird wiederholt am Montag den 05.3.2012 von 10.50 bis 11.30 Uhr

Der Beitrag kann auch in der Mediathek angesehen werden:
www.wdr.de/tv/westart


 

 

 

Außerdem zu Gast im Studio: Der Schriftsteller Tilman Röhrig. Der Schriftsteller Tilman Röhrig ist einer jener Betroffenen, deren Geschichte von Ingrid Müller-Münch nachgezeichnet wird. In seinem Buch “Thoms Bericht” erzählte Tilman Röhrig bereits 1973 in Form eines Tagebuches von eigenen Erfahrungen mit alltäglicher Gewalt in seiner Familie.

Weitere Informationen zu WestArt unter: www.wdr.de